Künstlerische Leitung

Wieland Hofmann, geboren 1967 in Erlangen, erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei seinem Vater, KMD Frieder Hofmann. Er studierte an der Hochschule für Musik in München von 1990 bis 1998 Evangelische Kirchenmusik (A-Examen 1995), Konzertfach Orgel (Examen mit Auszeichnung 1996) und Meisterklasse Orgel (Diplom 1998), seine Orgellehrer waren Prof. Marlene Hinterberger und Prof. Edgar Krapp. Chorleitung hatte er beim jetzigen Leiter des Dresdner Kreuzchores, Prof. Roderich Kreile, Orchesterleitung bei Prof. Hanns-Martin Schneidt, dem damaligen Leiter des Münchener Bachchores. 1996 bis 1997 legte er das kirchenmusikalische Berufspraktikum der bayerischen Landeskirche in Rothenburg o. d. Tauber bei KMD Ulrich Knörr ab, 1999 war er Assistent von LKMD Hans-Martin Rauch in Nürnberg, 1999 bis 2001 war er Kantor an der Paulanerkirche in Amberg, von 1999 bis 2008 war er Lehrbeauftragter an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Seit Februar 2001 ist er Kantor an der Altstädter Dreifaltigkeitskirche Erlangen und Dekanatskantor für Gräfenberg, außerdem ist er Lehrbeauftragter am musischen Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen. Er übt eine vielfältige Konzerttätigkeit als Organist, Cembalist und Dirigent aus (Rundfunk- Film- und Fernsehaufnahmen, CD-Produktionen). Im Herbst 2005 wurde ihm für seine kirchenmusikalische Tätigkeit der Annerkennungs- und Förderpreis der Stiftung Bücher-Dieckmeyer zur Pflege der Kirchenmusik in Bayern verliehen, 2010 wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt.

Bachchor

Der Bachchor Erlangen wurde im Jahr 1958 gleichzeitig mit der Errichtung der hauptberuflichen Kirchenmusikerstelle an der Altstädter Kirche unter dem Namen „Erlanger Dreifaltigkeitskantorei“ von Kirchenmusikdirektor Frieder Hofmann gegründet. Er entwickelte sich rasch zu einer der leistungsfähigsten und größten Kantoreien der Region, sein Repertoire umfasst neben Oratorien, Messen, Kantaten und anderen chorsymphonischen Werken auch zahlreiche A – Cappella -Werke aller Epochen. 1999 übernahm Kirchenmusikdirektor Wieland Hofmann die Leitung des Bachchors, dessen Mitgliederzahl und Konzertstärke sich seit vielen Jahren auf etwa 120 Sängerinnen und Sänger beläuft. Der Chor tritt mit durchschnittlich 4 Konzerten und 14 Gottesdienstmusiken – eine Besonderheit sind die regelmäßigen Bachkantaten-Gottesdienste – jährlich an die Öffentlichkeit, er ist beteiligt an den „Erlanger Bachtagen“ und der Reihe für moderne Kirchenmusik in Erlangen („Laudate Dominum“) und konzertiert gelegentlich außerhalb Erlangens. In den letzten Jahren erfuhr der Bachchor neben den stets wiederkehrenden „Klassikern“ von Bach, Händel, Beethoven, Mendelssohn, Brahms und Bruckner vor allem für die Aufführungen des „100. Psalms“ von Max Reger, des Oratoriums „Der Großinquisitor“ von Boris Blacher sowie 2017 des Oratoriums „De Profundis“ von Hans Gál große Anerkennung.

Der Bachchor probt regelmäßig montags von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus, Bayreuther Str. 11. Der Bachchor singt in den Gottesdiensten an den kirchlichen Hochfesten (Weihnachten, Ostern, Pfingsten), am ersten Advent, am Heiligen Abend (zweimal), am Palmsonntag (Konfirmation), ggf. am ersten Passionssonntag, am Karfreitag, am Ewigkeitssonntag und an den in der Übersicht ergänzend angegebenen Terminen. Sonderproben (meist Donnerstag und Samstag) vor großen Aufführungen werden frühzeitig bekannt gegeben.

Wenn Sie Interesse haben (Chorerfahrung und/oder eine jugendliche Stimme vorausgesetzt), im Bachchor zu singen, wenden Sie sich bitte an Kirchenmusikdirektor Wieland Hofmann, Tel. 0 91 31 / 97 38 20.

Kinderchor Erlangen-Altstadt

Der Kinderchor Erlangen-Altstadt unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Wieland Hofmann probt regelmäßig montags von 18.00 Uhr bis 18.45 Uhr ebenfalls im Gemeindehaus, Bayreuther Str. 11. Gesungen werden Lieder aus dem Gesangbuch, dem Kindergesangbuch und dem neuen Liederbuch “Kommt, atmet auf!“. Der Kinderchor tritt etwa siebenmal im Jahr im Gottesdienst auf. Alle Kinder ab dem Alter von 5 Jahren sind herzlich willkommen!

Die Orgel in der Altstädter Dreifaltigkeitskirche

E. F. Walcker 1961 – Thomas Jann 1996
(Orgelprospekt aus dem Jahr 1721)

HAUPTWERK (I. Manual)
Bordun 16‘
Principal 8‘
Spitzflöte 8‘
Oktave 4‘
Viola 4‘
Rohrflöte 4‘
Quinte 2 2/3‘
Oktave 2‘
Quinte 1 1/3‘
Rauschflöte 2 2/3‘ (3−fach)
Mixtur 2‘ (5−fach)
Cornett (5−fach)
Trompete 8‘

OBERWERK (II. Manual)
Principal 8‘
Gedeckt 8‘
Praestant 4‘
Nachthorn 4‘
Nasard 2 2/3‘
Principal 2‘
Terz 1 3/5‘
Quinte 1 1/3‘
Cymbel 1/2‘ (3−fach)
Krummhorn 8‘
Tremulant

SCHWELLWERK (III. Manual)
Gedeckt 16‘
Flötenprincipal 8‘
Lieblich gedeckt 8‘
Viola da gamba 8‘
Vox coelestis 8‘
Oktave 4‘
Koppelflöte 4‘
Waldflöte 2‘
Mixtur 1 1/3‘(4−fach)
Cornett (3−fach)
Fagott 16‘
Oboe 8‘
Tremulant

PEDAL 
Contrabass 32‘
Principal 16‘
Subbass 16‘
Oktavbass 8‘
Gemshorn 8‘
Choralbass 4‘
Pommer 4‘
Bassflöte 2‘
Mixtur 2 2/3‘(5−fach)
Posaune 16‘
Trompete 8‘

Koppeln:

HW/OW, HW/SW,
OW/SW, HW/P, OW/P, SW/P
Manualumfang: C bis g‘‘‘
Pedalumfang: C bis f‘
Mechanische Spieltraktur,
elektrische Registertraktur
128 elektronische Setzerkombinationen

 

 

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